Heilpraktikerin Ermelinde Hapke-Leitner

Wechseljahre – na und?

Wechseljahre sind ein ganz normaler Vorgang im Leben einer Frau, keine Krankheit. Trotzdem werden viele Frauen von den ersten Anzeichen völlig überrascht, lange bevor die Periode völlig ausbleibt. Eine lange Phase des Übergangs mit Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafschwierigkeiten, nächtlichen Schweißausbrüchen, Herzrasen u.v.m. geht der Zeit bis zur letzten Periode voraus.

Etwa ab Mitte vierzig reduziert der Körper nach und nach die Hormonproduktion. Der gesamte Hormonhaushalt des Körpers gerät für einige Zeit aus dem Gleichgewicht, er schwankt mehr oder weniger stark. Diese wiederholten Wechsel klingen wieder ab, wenn der Körper sein Gleichgewicht gefunden hat, was jedoch einige Jahre dauern kann. Obwohl es sich dabei um einen normalen und natürlichen Vorgang handelt, kommt es während dieser Zeit zu einer Vielzahl von Auswirkungen im Körper, die recht unangenehm sein können und durchaus Krankheitswert erreichen können.

Beispiel:
Menopause und Schilddrüsenprobleme sind eng miteinander verwoben. Wenn Östrogen nicht von Progesteron in geeigneter Weise ausbalanciert wird, kann es die Wirkung des Schilddrüsenhormons blockieren, sodass das Hormon selbst dann, wenn die Schilddrüse ausreichend Hormone produziert, wirkungslos ist – und es zu Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion kommt. Bekommt die Frau nun zusätzlich noch Östrogene verschrieben, kommt es zu einen noch größeren Ungleichgewicht. Auch mit einer zusätzlichen Schilddrüsenhormonbehandlung gelingt es nicht, das ursprüngliche Problem zu korrigieren – die Östrogendominanz.

Schwankungen im Verhältnis von den Hormonen Östrogen und Progesteron beeinflussen unser Gehirn. Auch das Gehirn fängt Feuer. Wir können reizbar, ängstlich und emotional labil werden.
Bin ich es oder sind es meine Hormone?
Unsere Wut und Reizbarkeit medikamentös behandeln, um den Status quo zu erhalten?
Das können doch nicht die Wechseljahre sein?

Die Wechseljahre stellen das Leben auf den Prüfstand.
In unserer Gesellschaft sind Wechseljahre stark mit „Alter, Verlust und Krankheit“ verbunden. Kein Wunder, dass so mancher Frau schon beim Lesen des Wortes Wechseljahre ganz „anders“ wird.
Eine der häufigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre sind Hitzewallungen. Fast jede Frau hat unter diesen plötzlichen Körpertemperaturen zu leiden.
Das eingefahrene System gerät durcheinander. Der Lebens- und Orientierungswechsel wird eingeleitet, der mit vielen offenen Fragen verbunden ist.
Wir Frauen wollen selbstbewusst in den Wechsel gehen, unseren Körper annehmen und pflegen, aber nicht nur auf Äußerlichkeiten reduziert werden. Es gibt neben Falten und Celluliti noch ein anderes Leben, das genossen werden will.

Für die vielfältigen Begleiterscheinungen der Wechseljahre von Ausfluss über Depressionen, Herzrasen, Myome bis zur Zystitis hat die Naturheilkunde so manches Kleinod für geplagte Frauen auf Lager. Z.B. Homöopathie, Akupunktur, Moxibustion, Phytotherapie, Mykotherapie, bioidentische Hormontherapie, Bach- und Buschblüten, Massagen, Qigong.

Dieses und mehr erfahren Sie beim

1.Frauen-Naturheilkundetag

am 29. September von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Heilpraxis Ermelinde Hapke-Leitner, Oberursel, Lindenstr.17

Vorträge:
11:00 – 12:00 Bioidentische Hormone, HP Sabine Mager
13:00 – 14:00 Naturidentische Hautpflege, Hauttherapeutin Isabella Stülb
15:00 – 16:00 Wechseljahre – Wandeljahre, HP Ermelinde Hapke-Leitner

Vor und zwischen den Vorträgen haben Sie die Möglichkeit sich rund um das Thema Frauengesundheit untereinander auszutauschen und/oder Fragen an die Dozentinnen zu stellen.

Ich würde mich freuen, Sie in meiner Praxis begrüßen zu dürfen !
Ermelinde Hapke-Leitner
Heilpraktikerin